7. - 9. März
2016

Webkongress
Erlangen 2016

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Programm


Ein Themenschwerpunkt beim WKE 2016 ist der Bereich E-Government. Durch die Etablierung neuer gesetzlicher Richtlinien ergeben sich gerade für den öffentlichen Dienst sowohl auf IT-technischer als auch auf organisatorischer und politischer Ebene neue Chancen und Herausforderungen. Bürgerportale wie Bayern Online, Initiativen und Angebote zur Nutzung von Open Data, aber auch politische Vorgaben zum verstärkten Einsatz von Online-Bürgerbeteiligung werden Gegenstand von Vorträgen sein.

Darüber hinaus bilden aktuelle Webtrends einen weiteren Schwerpunkt. Vorträge und Erfahrungsberichte über aktuelle Entwicklungen bei Webauftritten und Webanwendungen sind Teil dieses Tracks. Fachvorträge zu ausgewählten Spezialthemen runden das Programm ab.
Im Spezialtrack „HTML5 – back to the roots” werden Entwickler und Designer auf Ihre Kosten kommen. Dieser Track wird organisiert vom Entwickler Tomas Caspers (Accenture).

E-Government

Titel Kurzbeschreibung Referent
Connected Clouds – Wo liegen meine Daten?Mit Daten auf Cloud-Diensten zu arbeiten ist für Viele obligatorisch. Meist sind es sogar mehrere verschiedene Dienste, auf deren Auswahl, Konfiguration und Funktionsweise man selbst wenig Einfluss hat. Dazu kommt pro Anbieter ein Stück Client-Software zur Synchronisation. Doch es gibt Wege aus dem Cloud-Chaos: Föderierte oder miteinander verbundene Cloud-Dienste können den Zugriff auf die Daten vereinfachen und dabei echten Mehrwert bieten. Daniel Götz
Crowdsourced Innovation in der Öffentlichen VerwaltungCrowdsourced Innovation ist eine Kombination von Crowdsourcing und Open Innovation. Das Thema ist in der Wirtschaft rasant am Wachsen. Auch im Umfeld der Öffentlichen Hand gewinnt das Thema rasant an Bedeutung. Der Vortrag beleuchtet Beispiele aus der Öffentlichen Hand und der Wirtschaft. Zudem werden spezifische Herausforderungen der Öffentlichen Hand skizziert.Antje von Loeper, Oliver Merx
Die BITV-Selbstbewertung – Barrierefreie Webangebote umsetzen und selbst testenAnfang 2015 ist das neue Projekt BIK für Alle gestartet. Eine Kernaufgabe ist es, Kommunen bei der barrierefreien Gestaltung ihrer Webseiten zu unterstützen. Die BITV-Selbstbewertung, ein kostenfreies Werkzeug für alle, die sich an den Vorgaben der BITV orientieren wollen, ist als Instrument zur Qualitätssicherung und konzipiert und hilft, das entsprechende Know-how zu erlangen. Sonja Weckenmann
Gemeinsam gestalten: Das Informationsportal für ausländische BerufsqualifikationenMehr Transparenz und Einheitlichkeit bei der Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse. Wie gelingt das? Mit dem BQ-Portal. Mit dieser onlinebasierten Wissens- und Arbeitsplattform können Kammern und Unternehmen ausländische Aus- und Fortbildungsabschlüsse besser bewerten und einschätzen. Ein zentraler Aspekt hierbei ist: Es geht nur gemeinsam – deutschlandweit arbeiten die Berufskammern dezentral am Informationsaufbau des Portals mit. Daniel Wörndl
Integrationsvarianten für die Einzelmeldung von Sprachwerknutzungen gemäß §52a UrhGHochschulen müssen voraussichtlich ab 2017 Sprachwerknutzungen gem. §52a UrhG einzeln an die VG Wort melden. Die Ergebnisse eines Pilotprojektes an der Universität Osnabrück und Integrationsvarianten in Hochschulsysteme werden präsentiert. Dr. Tobias Thelen
Kommune ist Kommunikation – Wie Städte und Gemeinden von Social Media profitierenSocial Media im Einsatz für die Behördenkommunikation Wir sind’s! – Wie soziale Netzwerke die politische Kommunikation verändern: Ereignisse erreichen über soziale Netzwerke in Echtzeit ein Millionenpublikum. „Wir sind mitten drin“! Realitätsnah oder manchmal auch verzerrt. Franz-Reinhard Habbel
MOOCS für Bildung, Schulungen und WissentransferIm Rahmen des Vortrages stellen wir die Open-Source Softwareplattform OPENedX zur Erarbeitung, Pflege und den Betrieb von MOOCs vor. Wir erläutern, was genau MOOCs sind und worin sie sich von klassischen eLearning-Applikationen oder Computer Based Trainings unterscheiden. Stefania Trabucchi, Lars Walther
Offene Haushalte in BayernWas sind offene Haushalte und warum braucht es offene Haushalte? David Krcek über den Stand von OpenData bayerischer Finanzverwaltungen und wie aus PDF Veröffentlichungen verständliche Daten und Übersichten werden.David Krcek
Open Data am Beispiel PegelAlarmProf. Dr. Dirk Riehle
Open Data: Das (langsame) Erwachen der DatenClaus Arndt hält ein Plädoyer gegen Urängste und Bedenken, ohne den Blick für die Verwaltungswirklichkeit zu verlieren.Claus Arndt
Social Media in der Krisenkommunikation – Einsatz bei der Polizei BerlinDie Polizei Berlin nutzt Twitter als Kommunikationskanal zu den Bürgern. Hierbei wird der Spagat geleistet sich zwischen sensiblen Informationen einerseits und Öffentlichkeitsarbeit andererseits zu bewegen. Yvonne Tamborini
Wie Jugendschutzprogramme nicht nur die Jugend schädigenDas Nonplusultra für hauptamtliche Jugendschützer sind Filterprogramme, auch „Jugendschutzprogramme“ genannt. Doch was machen die Programme, welche Wirkungen und vor allem Nebenwirkungen haben sie? Und was macht eigentlich der Zombie JMStV?Alvar Freude
Zugänglichkeit in der PraxisMarco Zehe zeigt mit Screen Reader und Tastatur, wie barrierefreie Webseiten und -apps klingen können und welche Folgen es hat, wenn eine Webseite nicht barrierefrei ist.Marco Zehe

Webtrends

Titel Kurzbeschreibung Referent
Developer’s journeyWie sieht die nächste Generation Softwareentwickler aus? Wenn wir die Gerüchte, die Geschichten, das Grundrauschen im Internet und was unsere Kunden suchen glauben sollten, der Neuling ist exzellent, billig, "T-Shaped", erfahren, ist agil im Kopf und bereit sowohl für große als auch für kleine Firmen. Diese Fabeltiere existieren, aber die Mehrheit unserer zukünftigen Ex-Studenten hat keine Ahnung, was wir wirklich brauchen. Sind sie schuld? Haben wir unsere Erwartungen klar ausgedrückt? Haben wir festgehalten, wie wir sie beschleunigen/unterstützen wollen? Timothée Bourguignon
Die BITV-Selbstbewertung – Barrierefreie Webangebote umsetzen und selbst testenAnfang 2015 ist das neue Projekt BIK für Alle gestartet. Eine Kernaufgabe ist es, Kommunen bei der barrierefreien Gestaltung ihrer Webseiten zu unterstützen. Die BITV-Selbstbewertung, ein kostenfreies Werkzeug für alle, die sich an den Vorgaben der BITV orientieren wollen, ist als Instrument zur Qualitätssicherung und konzipiert und hilft, das entsprechende Know-how zu erlangen. Sonja Weckenmann
Herausforderungen moderner WebpräsenzenEines für alle und alle in einem: zwischen einfachem, konsistentem Systemzugang und heterogener Systemvielfalt.Prof. Dr. Matthias Finck, Monika Thoms
HTML5@SAP – Webtechnologie als strategische UI-Komponente im SAP-UniversumQuelloffene Webtechnologien ersetzen in der SAP-Welt proprietäre Geschlossenheit für die UI-Entwicklung.Volker Buzek
Modulare Webentwicklung mit SassWebseiten sollten als Zusammenstellung einzelner Module betrachtet werden. Sass hilft dabei, diese Module zu warten und zwischen Projekten zu bewegen. Am Ende sollte ein eigenes, individuelles Bootstrap stehen.Jens Grochtdreis
Neue CSS Layout-FeaturesLayouts im Web können endlich wieder abwechslungsreicher gestaltet werden. Neue CSS-Techniken lassen Designern und Entwicklern wieder mehr gestalterischen Spielraum.Sven Wolfermann
Reactive Programing in JavaScript – Was ist das?Reactive Programing erlebt gerade einen extremen Schub und überzeugt vor allem im Bereich der asynchronen Programmierung durch sein Konzept der Eventstreams. Portale wie Netflix konnten mit Hilfe des Konzeptes einen großen Teil Ihrer asynchronen Probleme lösen. Aber auch in der kommenden Version 2 von AngularJS wird „Reactive Programing“ integriert sein. Gerade Entwickler von modernen und dynamischen Webseiten sollten von diesem Konzept einmal gehört haben. Dieses erweitert den Horizont des Entwicklers, wenn es um Events oder asynchrone Ausführung geht.Marko Beelmann
Styleguides für alle(s)Wie und vor allem warum es auch für kleine Websites sinnvoll ist, systematisches CSS in Form eines Styleguides zu schreiben, und welche Werkzeuge und Kniffe diese Aufgabe erleichtern können.Matthias Mees
WCAG 2.0 verstehenDer Vortrag thematisiert den Aufbau der WCAG 2.0 und stellt das Prüfverfahren WCAG-EM vor.Kerstin Probiesch
Wenn der Content komplexer wirdEinfache Webseiten kommen oft mit Titel und Text aus. Bei größeren Websites werden die Inhalte aber schnell komplexer. Dann sollen verschiedene Elemente – wie etwa Texte, Infoboxen, Bildergalerien, Google-Maps, YouTube-Videos, animierte Infografiken, große Zitate – in beliebiger Reihenfolge miteinander kombiniert werden können. Das erfordert mehr Planung und neue Ansätze, um die Contentpflege sinnvoll und benutzerfreundlich einzurichten.Nicolai Schwarz
Zugänglichkeit in der PraxisMarco Zehe zeigt mit Screen Reader und Tastatur, wie barrierefreie Webseiten und -apps klingen können und welche Folgen es hat, wenn eine Webseite nicht barrierefrei ist.Marco Zehe

HTML5 – back to the roots

Titel Kurzbeschreibung Referent
Blog-Redesign mit Performance-Budget 200kB und 1 Sekunde Time to RenderEs wird anhand eines konkreten Anwendungsfalles gezeigt, wie man Webseiten auf Performance trimmen kann.Marc Hinse
Everything FirstAspekte eines agilen Designworkflows, bei dem beteiligte Designer, Frontend-Entwickler und Kunden nicht sofort verrückt werden.Gerrit van Aaken
IndieWeb — Deine Daten. Dein Netz.Soziale Netzwerke haben die eigene Domain umständlich, ineffektiv und unpopulär gemacht. Für Komfort und Reichweite bezahlen wir mit Abhängigkeit und unseren Daten. Wie es anders geht — auch mit Facebook, Twitter & Co. — zeigt das IndieWeb. Joschi Kuphal
Kann denn das so schwer sein?HTML wurde eigentlich fehlertolerant implementiert, doch heute führen kleinste Fehler zur Nichtbenutzbarkeit. Warum machen wir es uns, unseren Besuchern und letztlich auch "dem Web" so schwer?Tom Arnold
Was bedeutet eigentlich „Focus Management“?Webauftritte tastaturbedienbar machen? Nichts einfacher als das. Oder etwa doch nicht?Rodney Rehm