Suche

Programm 2014


Themenschwerpunkte beim WKE 2014 waren Barrierefreiheit, Content-Management-Systeme (CMS) und Webdesign. Bei den Vorträgen wurde eine thematische Ausgewogenheit zwischen technischem Praxiswissen der Entwickler, benutzerfreundlichen User-Interfaces und modernem Design für die Nutzer angestrebt.

Ein absolutes Highlight stellte die breite Palette an CMS-Vorträgen dar. Insgesamt neun verschiedene und aktuelle Systeme – Kirby, Drupal 8, REDAXO, Plone, WordPress, ProcessWire, TYPO3 Neos, Joomla und MODX – wurden von den Experten vorgestellt und genau beleuchtet. Dies gab den Besuchern die bislang seltene Chance, mehrere Content-Management-Systeme untereinander vergleichen und bewerten zu können.

Content-Management-Systeme (CMS)

Titel Kurzbeschreibung Referent
Vorstellung des CMS Drupal 8Anfang 2014 soll die neue Version von Drupal erscheinen, Drupal 8. Der Vortrag stellt das System umfassend auf Anfängerniveau vor.Nicolai Schwarz
JoomlaDie aktuelle Joomla-Version als Basis für kleine und große Internetprojekte Thomas Kahl
MODX – creative freedomAuf der Suche nach einem vielfältig einsatzbaren Content-Management-System trifft man immer wieder auf die gleichen Kandidaten. Doch abseits vom Mainstream gibt es noch die Open-Source-Wunderwaffe MODX Revolution: mit völliger kreativer Freiheit, um jede Website bauen zu können, die man sich vorgestellt hat.Oliver Haase-Lobinger
PlonePlone ist ein EWCMS, das gerade in anspruchsvollen Umgebungen eingesetzt wird. Seine feingranulares Rechtesystem, seine hohe Flexibilität und seine gute Sicherheitsstatistik machen es für viele öffentliche Einrichtungen sehr interessant. Dieser Vortrag soll den aktuellen Funktionsumfang von Plone vorstellen und am Einsatzszenario einer Universität die Stärken und Schwächen des System beleuchten.Alexander Loechel
ProcessWire – ein CMS voller FreiheitenDas Open-Source-CMS ProcessWire ist in mehrfacher Hinsicht „freie Software“ – modular und flexibel aufgebaut schreibt es Entwicklern praktisch nichts vor und gibt ihnen statt dessen die Freiheit, Websites und -Applikationen so zu entwickeln, wie es für ihre Arbeitsweise und die Anforderungen des Projektes passend ist.Matthias Mees
Prototyping & Informationsarchitektur mit Kirby CMSWebsites entstehen dort, wo sie auch zu Hause sein werden. Wie können mit Hilfe des Kirby CMS schnell und strukturiert solche Website-Prototypen erstellt werden?Dennis Klappstein
REDAXO in freier WildbahnAnhand eines echten, live betriebenen Projektes (Showcase ‘bctropen.de’) wird der Einsatz des CMS “REDAXO” im Zusammenspiel mit dem YAML-CSS-Framework gezeigt.Maik Wagner
TYPO3 Neos – Next Generation CMSLange Zeit gab es entweder benutzerfreundliche Content Management Systeme, die nicht besonders leistungsfähig waren oder aber technisch ausgereifte Tools. die Usability nicht zu ihren Stärken zählen konnten. TYPO3 Neos ist angetreten um beides perfekt in einem modernen CMS zu verbinden.Patrick Lobacher
WordPress 2014Ein ein kurzer Rückblick auf 2013 und was wir von WordPress in 2014 erwarten können.Vladimir Simović

Barrierefreiheit

Titel Kurzbeschreibung Referent
Accessible Responsive Design – mehr als Richtlinien und VerordnungenObwohl es viele Überschneidungsbereiche zwischen Barrierefreiheit und Responsive Design gibt, kann eine Website barrierefrei aber nicht responsive sein und umgekehrt. Der Vortrag ist ein knapper, kritischer und konstruktiver Diskurs über Accessible Responsive Design. Wir möchten anhand unserer Erfahrungen aus großen und kleinen Projekten typische Fallstricke und unerwartete Stolpersteine präsentieren und auf Alltagsprobleme und Zusammenhänge hinweisen, die nicht direkt aus WCAG, BITV, Section 508 und ähnlichen Richtlinien und Verordnungen hervorgehen. Der Vortrag richtet sich an Umsetzer und Entscheider gleichermaßen.Stefan Farnetani
Barrierefreie (PDF-)Dokumente gemäß PDF/UA effizient erstellenDer Vortrag stellt den aktuellen Stand an Workflows und Werkzeugen vor anhand konkret umgesetzter Beispiele (Real Life Best Practices aus Word, aus Indesign und zum Thema Formulare u.a. von der Postbeamtenkrankenkasse) und liefert Tipps, wie man mit möglichst geringem (Zusatz-)Aufwand barrierefreie Dokumente gemäß PDF/UA (ISO 142989-1) und WCAG 2 erstellt. Markus Erle
Barrierefreie PDF – Diesseits und jenseits von Tags und Co.Das barrierefreie PDF beginnt in der Redaktion und der Layoutphase. Bereits hier lassen sich die Weichen für gelungene Barrierefreiheit stellen. Der Vortrag führt in die Grundlagen barrierefreier PDF ein und zeigt, welche Aspekte jenseits der technischen Umsetzung zu beachten und/oder (oft) später nur noch schwer oder umständlich zu beheben sind.Kerstin Probiesch
Barrierefreiheit von Websites: Pflicht oder Kür? – Ein Leitfaden für EntscheiderDieser Vortrag soll Entscheider in die Thematik Barrierefreiheit von WebSites einführen. Zunächst werden gesetzliche Anforderungen dargestellt, gefolgt von erläuternden Beispielen. Es soll dem Entscheider eine Art Leitfaden erleichtern, festzustellen, was unbedingt umzusetzen ist (Pflicht) und was zusätzlich sinnvoll wäre (Kür). Dabei werden wichtige Grundlagen aus Richtlinien und Verordnungen wie BITV, WCAG, ISO-Normen oder Section 508 erläutert und veranschaulicht.Dr. Rüdiger Heimgärtner
Betriebswirtschaftliche Nutzenbewertung der Barrierefreiheit von Web-PräsenzenBarrierefreie bzw. inklusive Informations- und Kommunikationstechnik aus wirtschaftlicher Perspektive betrachtet.Dr. Steffen Puhl
HTML5 und WAI-ARIA oder: die Suppe nicht versalzenMit HTML5 und WAI-ARIA sollen Webseiten semantisch angereichert werden können, profitieren werden insbesondere Screenreadernutzer. Einige Websites weisen sehr viele semantische Informationen auf - so viele, dass Screenreader für noch so kleine Inhalte doppelt und dreifach bedient werden. In diesem Vortrag geht es darum, etwas Klarheit in die Verwendung der neuen Techniken zu schaffen, insbesondere im Hinblick auf Screenreader.Jan Eric Hellbusch
Interne Qualitätssicherung barrierefreier PDF-DokumenteSeit August 2012 ist der PDF/UA-Standard als ISO-Norm ISO 14289-1 veröffentlich worden. Um diesen Standard praxisgerecht umzusetzen und die eigene Arbeit prüfen zu können, gibt es die Prüfwerkzeuge PAC 1.3 sowie PAC 2.0. Zudem wird der Screenreader NVDA so weiterentwickelt, dass er die Vorteile von PDF/UA für blinde Nutzerinnen und Nutzer erschließbar macht. Zunehmend wird auch in Ausschreibungen der Behörden für barrierefreie PDF-Dateien das erfolgreiche Bestehen der PAC-Prüfung gefordert. In der Session werden PAC 1.3 sowie PAC 2.0 mit ihren Vor- und Nachteilen vorgestellt. Des weiteren gibt es Tipps, welches Werkzeug für welchen Prüfschritt gegenwärtig die beste Wahl darstellt. Auch wichtige Unterschiede bei den gängigen Screenreadern und Hilfsmitteln für Sehbehinderte werden angesprochen.Darius-Nikolaus Krupinski

Webdesign

Titel Kurzbeschreibung Referent
Alle(s) so schön responsive hier?Für Webdesigner und Frontendentwickler denken wir in responsiven Projektkategorien und Arbeitsabläufen, doch gilt das auch für unsere Kunden? Entsprechen solche Kategorien und Abläufe immer und ausnahmslos den Anforderungen an das Projekt und dem Nutzungsverhalten der Zielgruppe? Der Vortrag will dieses differenzierte Zusammenspiel aus den Notwendigkeiten eines veränderten Webdesign-Workflows, den Vorstellungen der Kunden und dem modernen Nutzerverhalten beleuchten, damit "Responsive Webdesign" nicht länger als brandaktuelles, singuläres und technisches Konzept wahrgenommen wird, sondern als fester Bestandteil des individuellen Projekt- und Kundenmanagements.Nils Pooker
Die Gefahren von Webdesign Trends – Erst nachdenken, dann umsetzenÜber Stolperfallen bei der Entwicklung und wie man sie umgeht.Marc Hinse
Lessons learned from the Design of an User InterfaceDer Vortrag gibt Einblicke in die Konzeption und Entwicklung der Benutzeroberfläche einer Webapplikation aus dem Blickwinkel der Usability am Beispiel des Prototyping-Tools “Thinkin’ Tags” (http://www.thinkintags.com).Dirk Jesse
Responsive EnhancementUmso umfangreicher die Website, desto größer können die Anforderung im Responsive Webdesign werden.Sven Wolfermann
Webseiten für das mobile Web optimierenMobile Endgeräte wie Smartphones oder Tablet-PCs spielen in der Nutzung von Internetseiten eine immer größere Rolle. Diesem Trend müssen die Internetauftritte von Hochschulen und Universitäten in besonderem Maße Rechnung tragen, da deren Hauptzielgruppe besonders affin für die mobile Internetnutzung ist. Zu diskutieren ist dabei der Aufbau eines eigenen für mobile Endgeräte optimierten Internetangebotes versus der automatisierten Anpassung der Darstellung durch so genanntes Responsive Design.Oliver Gschwender
Your customer WANTS to pay your testing budget!Dieser Talk tritt an, um ein altbekanntes Problem zu lösen, indem er Anregungen gibt, wie Entwickler technisch nicht-sachverständigen Auftraggebern die Notwendigkeit von (kontinuierlichem) Testing vermitteln können.Andre Jay Meissner

Weitere Informationen: