MODX – Creative Freedom

Referent: Oliver Haase-Lobinger, mindeffects e.K.

MODX ist ein Open-Source-CMS auf PHP Basis und für kleine bis große Websites gleichermaßen geeignet, also von der Web-Visitenkarte bis hin zur internationalen Firmenseite (z.B. http://www.trustedshops.de/). Streng genommen ist MODX aber kein Content-Management-System, sondern ein Content-Management-Framework, das mit einer komfortablen Benutzeroberfläche ausgestattet ist. MODX verbindet die Leistungsfähigkeit eines Frameworks mit dem Userinterface eines CMS und vereinigt so das Beste aus beiden Welten. Es ist sowohl Multi-Website- als auch Multi-Domain-fähig, sodass sich mit nur einer einzigen MODX Installation ein ganzer Stall an Website verwalten lässt. Dabei sind Kenntnisse in HTML und CSS beim Einsatz von MODX absolut erforderlich, denn MODX kümmert sich um das Backend – und lässt völlige Freiheit auf der Frontend-Seite, ohne Einschränkungen.

Ein großer Vorteil von MODX ist daher, dass es von sich aus erst einmal gar nichts macht, sondern nur das, was man ihm sagt. Es gibt keinen „Kampf gegen das CMS“, um diesem erst einmal all die von den Entwicklern gut gemeinten, aber oft unerwünschten Automatismen wieder abzugewöhnen. Texte werden grundsätzlich in UTF8 gespeichert, wodurch der Einsatz beliebiger Sprachen ermöglicht wird – selbst von „Chinesisch“.

Content und Design werden streng getrennt, sodass sich Inhalte in verschiedensten Formaten ausgeben lassen. MODX lässt sich daher als CMS für diverse Textformate einsetzen, d.h. es ist nicht auf die Verwendung von HTML limitiert: Die selben Inhalte können, je nach Bedarf, in HTML5, XML, CFML etc. ausgegeben werden. MODX bietet eine flexible, starke und robuste API, die auf OOP Prinzipien aufbaut und benutzt mit xPDO ein PDO-basiertes Object Relational Model (ORM). Erweiterungen der Basisfunktionen sind damit schnell erstellt und mit „Custom Manager Pages“ können ganze Applikationen auch innerhalb des MODX Backends laufen.